Die Ressource Zeit – Gedanken zu unser aller Limit

Regelmäßig taucht in Beratungsprozessen das Thema „Umgang mit Zeit“ auf, direkt verknüpft mit dem Thema „Priorisieren“. Wir, also viele Menschen im Jahr 2022 in Deutschland, die sich mit den Themen Business, Familie, Freizeit, eigene Person, Umwelt, Ernährung, angespannte politische Lage in der Welt und dem jeweils dazu gehörenden Informationsmanagement – um nur einige zu nennen - herumschlagen, haben das Problem, dass 24 Stunden einfach zu kurz zu sein scheinen, um alles unter einen Hut zu bekommen.

24 Stunden sind das Limit. Und der Körper braucht Schlaf. Also sind es nur noch 16 bis 18 Stunden, die wir zur Verfügung haben.

Ich stelle mir die 24 Stunden als 24 Zeit-Portionen vor:

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Wie verteile ich sie? Oder besser: wofür investiere ich sie?

Die Kunst ist, das Verteilen bewusst zu tun und schon wird daraus das Investieren. Zeit ist ein Wert, in meinen Augen eine Währung, der / die nicht zurückgeholt werden kann.

Und damit sind wir beim Priorisieren. Wofür setze ich Teile dieser 24 Stunden ein? Sicher haben viele von Ihnen / Euch schon einmal von „Wichtig & Dringend“ oder der „Eisenhower-Matrix“ gehört. Es führt kein Weg daran vorbei, sich damit zu befassen, wann wir wofür wieviel Zeit investieren wollen. Und es lohnt sich! Indem wir Zeit bewusst nutzen und investieren, verändert sich das Gefühl dafür, wieviel wir in einen Tag hineinpacken können. In der Folge weicht das Gefühl, im rasenden Alltagszug zu sitzen, ihm ausgeliefert zu sein und nicht alles zu schaffen, Stück für Stück dem Gefühl, Lokführer*in des Zuges zu sein. Eine wunderbare Veränderung. Ein Paradigmenwechsel geradezu.

An dieser Stelle komme ich an der Erwähnung / Empfehlung eines schon recht lange existierenden Buches nicht vorbei:

  • Stephen R. Covey, Die sieben Wege zur Effektivität

Passend dazu hörte ich in der vergangenen Woche im Radio ein Interview mit Professor Hartmut Rosa, Soziologe und Zeitforscher. Es geht darin um Entschleunigung, akzeptierte Erwartungen, Abhängigkeit von digitalen Geräten und Technisierung, Selbstwirksamkeit, die ideale Gesellschaft und Akzeptanz von Konflikten in ihr. Alles Themen, die mich umtreiben und die in meinen Beratungen eine Rolle spielen. Darum eine wunderbare Fügung, dass mir dieses Interview „über den Weg lief“.  Hier der Link dazu: https://www.swr.de/swr1/swr1leute/prof-hartmut-rosa-soziologe-und-zeitforscher-corona-sorgt-fuer-langsameres-leben-swr1-leute-100.html

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Kerstin Moraweck
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